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Marcus Dziersan

Nachdenkliche Texte über Wahrnehmung, Menschlichkeit und das Unausgesprochene. Ein stiller Ort für Gedanken, die keinen Zweck erfüllen müssen.

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Feigheit ist keine Antwort:

Es gibt Fragen, die fast niemand laut stellt. Und wenn sie gestellt werden, dann meistens mit einer Antwort, die schon feststeht, bevor die Fragen zu Ende sind.

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Pimpern kann jeder. Bleiben nur wenige.

Es beginnt mit Leichtigkeit.

Ein Lächeln hier. Ein Drink da. Ein „Du bist anders“ irgendwann nach Mitternacht. Es geht schnell. Es geht einfach. Keiner fragt nach morgen. Keiner fragt nach Konsequenzen. Es geht um den Moment.

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Der Mann, der blieb

Er saß im Sand, die Hände voller Förmchen, als wäre dies, das Normalste der Welt. Zwei Kinder um ihn herum, eines lachend, das andere mit diesem ernsten Blick, den nur Kinder haben, wenn sie etwas wirklich wichtig finden.

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Die Adresse, die kein Zuhause ist

Ich wohne in einem Land. In einem Bundesland. In einer Stadt. In einem Ortsteil. In einer Straße. In einem Haus. In einer Wohnung.

Ich könnte es dir genau sagen. Postleitzahl. Stockwerk. Türklingel mit meinem Namen drauf. Alles da. Alles richtig.

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Glas halb voll oder halb leer?

Content Note:Dieser Text befasst sich mit der Diskrepanz zwischen Realität und Wahrnehmung und zeigt, warum „Leere“ oft nur ein Denkfehler ist.

Es gibt diese alte Frage, die sich hartnäckig hält, als wäre sie ein Prüfstein für den Charakter eines Menschen:

Ist das Glas halb voll oder halb leer?

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Zwischen zwei Haltestellen

Ich sitze im Bus auf dem Weg nach Hause. Ein ganz normaler Abend, eigentlich.
Menschen steigen ein, andere aus. Jacken rascheln, irgendwo klingelt ein Handy, draußen zieht die Stadt in Scheiben vorbei.

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