Neu hier? Hier anfangen.

Marcus Dziersan

Nachdenkliche Texte über Wahrnehmung, Menschlichkeit und das Unausgesprochene. Ein stiller Ort für Gedanken, die keinen Zweck erfüllen müssen.

Geschichten statt Kategorien Vatersein Menschen Gesellschaft Das Leben dazwischen

Der rote Faden – ein Weg durch meine Geschichten

Auf dieser Seite liegen inzwischen viele Texte. Manche sind Monate auseinander entstanden und hängen trotzdem miteinander zusammen.

Dieser Beitrag ist deshalb keine neue Geschichte, sondern die Landkarte durch die bisherigen. Nicht als Lesepflicht und nicht als Reihenfolge. Eher als roter Faden für den Moment, in dem du weißt, dass hier irgendwo etwas zu deinem Gedanken liegt, aber nicht mehr weißt, wo.

Der rote Faden ist dabei eigentlich ziemlich einfach: Menschen, Alltag, Nähe, Kopf, Verantwortung – und die Dinge, die man oft erst bemerkt, wenn man hinsieht.

Wenn du lieber nach einem einzelnen Begriff suchst: Volltextsuche. Wenn du chronologisch stöbern willst: Archiv.

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Warum hier gerade so viel halb wächst

Manchmal sieht es von außen aus, als würde nichts passieren.

Eine Seite ist im Wartungsmodus.
Eine andere wirkt unfertig.
Ein Projekt hat schon ein Logo, aber noch keine richtige Seele.
Ein anderes hat Texte, aber noch keine klare Ordnung.
Manches ist erreichbar, manches nicht.
Manches steht da wie eine Baustelle mit hübschem Schild und fehlender Treppe.

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Neuanfang 21.01.2026

Warum es hier gerade still war

Nicht, weil alles fertig ist.
Sondern weil ich gemerkt habe, dass fertig hier nie das Ziel war.

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Diese Seite

Ich schreibe, um Dinge festzuhalten, bevor sie verschwinden.

Nicht, weil ich fertige Antworten habe.
Nicht, weil ich alles verstanden habe.
Nicht, weil ich über den Dingen stehe.

Sondern weil ich Fragen ernst nehme.

Ich schreibe, weil manches zu leise ist, um im Alltag zu bestehen.
Weil viele Gedanken kurz auftauchen, sich irgendwo zwischen Müdigkeit, Pflicht, Kind, Arbeit, Technik, Nachrichten, Kommentarspalten und innerem Rauschen melden – und dann wieder verschwinden, wenn man sie nicht festhält.

Diese Seite ist der Versuch, genau dort hinzusehen.

Nicht laut.
Nicht perfekt.
Nicht mit dem Anspruch, irgendwem die Welt zu erklären.

Eher mit dem Wunsch, das sichtbar zu machen, was oft zwischen den Zeilen passiert.

Ich schreibe über Müdigkeit, die man nicht erklären kann.
Über Nähe, die man manchmal verpasst.
Über Grenzen, die zu spät ausgesprochen werden.
Über Menschen, die schneller urteilen, als sie lesen.
Über Worte, die verletzen, obwohl sie klein aussehen.
Über dieses leise Gefühl: „Da stimmt etwas nicht“ – und darüber, wie lange man es manchmal ignoriert.

Ich schreibe über Alltag.

Aber nicht über Alltag im Sinne von:
Hier ist passiert, was passiert ist.

Sondern über das, was darunter liegt.

Über den Moment nach einem Kommentar.
Über das Schweigen nach einer Nachricht.
Über den Blick auf eine Wetterwarnung und die Menschen, die sofort „ausgedachter Müll“ darunter schreiben.
Über Flirt, der keiner mehr ist, sobald Druck daraus wird.
Über Technik, die einfacher sein könnte, aber sich hinter Frameworks, Baukästen und Abhängigkeiten versteckt.
Über das Menschliche hinter all den Rollen, die wir uns gegenseitig geben.

Ich mag keine lauten Versprechen.

Keine Texte, die so tun, als wäre alles einfach.
Keine glattgebügelten Botschaften, die nach Haltung klingen, aber nichts riskieren.
Keine Sätze, die nur beeindrucken wollen.
Keine fertigen Wahrheiten, die sich selbst zu sicher sind.

Ich glaube eher an kleine Schritte.

An ehrliche Sätze.
An Beobachtungen, die nicht sofort ein Urteil brauchen.
An Klarheit, die nicht brüllen muss.
An Humor, der tragen kann, ohne alles lächerlich zu machen.
An die Art von Wahrheit, die nicht glänzt, aber bleibt.

Diese Seite ist kein Projekt zum Beeindrucken.

Sie ist kein Magazin.
Kein Ratgeber.
Kein Coaching-Angebot.
Keine Bühne für perfekte Gedanken.

Sie ist ein Ort zum Atmen.

Ein ruhiger Raum für Texte, die manchmal unbequem sind.
Manchmal traurig.
Manchmal wütend.
Manchmal ironisch.
Manchmal nur eine kleine Beobachtung, die größer wird, wenn man ihr Zeit gibt.

Du wirst hier keinen klassischen Steckbrief finden.

Kein Alter, das erklären soll, wer ich bin.
Keinen Beruf, der mich passend einsortiert.
Keine Rollenliste, aus der man sich in drei Sekunden ein fertiges Bild bauen kann.

Natürlich habe ich einen Namen.
Eine Vergangenheit.
Arbeit.
Menschen, die zu mir gehören.
Dinge, die ich kann, und genug Dinge, die ich nicht kann.

Aber nichts davon ist eine vollständige Antwort auf die Frage, wer ein Mensch ist.

Ich bin kein Etikett.
Und ich möchte hier auch keines aus mir machen.

Wenn du wissen willst, wer hier schreibt, dann lies.

In den Texten steckt wahrscheinlich mehr von mir als in jedem Lebenslauf, jeder Berufsbezeichnung und jeder sauber ausgefüllten „Über mich“-Box.

Diese Seite bleibt dabei bewusst für sich.

Hier geht es nicht darum, alles zu sammeln.
Nicht darum, jede Idee unterzubringen.
Nicht darum, aus jedem Gedanken ein Produkt zu machen.

Hier bleibt Schreiben Schreiben.

Hier darf ein Text einfach ein Text sein.

Ohne Werbung.
Ohne Lärm.
Ohne den Druck, etwas verkaufen zu müssen.

Wenn du hier liest, musst du nichts leisten.
Du musst nichts „mitnehmen“.
Du musst nicht zustimmen.
Du musst nicht alles verstehen.

Du darfst einfach da sein.

Vielleicht findest du hier etwas, das du selbst schon gespürt hast, aber nie richtig in Worte bekommen hast.
Vielleicht erkennst du dich in einem Satz wieder.
Vielleicht ärgerst du dich über einen Gedanken.
Vielleicht bleibt nur eine Zeile hängen.

Auch das reicht.

Denn nicht jeder Text muss laut wirken.
Manche müssen nur kurz bleiben.

Und manchmal genügt genau das.

Ein Satz.
Ein Atemzug.
Ein Moment, der nicht verschwunden ist.

Einatmen.
Schreiben.
Weiter.

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Willkommen

Einatmen. Schreiben. Weiter.

Wenn du hier gelandet bist, dann bist du jetzt eben hier.
Diese Seite ist kein Magazin und kein Ratgeber. Kein Ort für schnelle Antworten. Eher ein stiller Raum für Gedanken, die sonst im Lärm untergehen.

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