Es gibt Dämonen, die kommen nicht nachts aus dunklen Ecken. Sie tragen keine Hörner, kratzen nicht an Türen und stehen nicht am Fußende des Bettes. Manche Dämonen sitzen viel näher. Im Kopf. In der Brust. Zwischen zwei Gedanken. In der Sekunde, bevor man antwortet. In dem Moment, in dem ein Kind schreit. In der Minute, bevor man etwas erklären soll, das man eigentlich verstanden hat. Sie kommen nicht mit Feuer. Sie kommen mit Fragen. Und manchmal sind Fragen schlimmer als Feuer.
Das Kind, das irgendwann nicht mehr warten wollte.
Manchmal begegnet einem eine Geschichte, die eigentlich gar nichts mit einem selbst zu tun hat.