Neu hier? Hier anfangen.

Marcus Dziersan

Nachdenkliche Texte über Wahrnehmung, Menschlichkeit und das Unausgesprochene. Ein stiller Ort für Gedanken, die keinen Zweck erfüllen müssen.

Geschichten statt Kategorien Vatersein Menschen Gesellschaft Das Leben dazwischen

Des Jemandens Fluch, eine Beobachtung, die Nachdenklich macht.

Wenn man jemanden ganz bestimmtes  kennt und Ihn  eine Weile beobachten würde, könnte man irgendwann auf die Idee kommen, dass irgendwo jemand ein Drehbuch über ihn schreibt. Kein besonders dramatisches, eher eines mit einem ziemlich trockenen Humor. Da ist ein Mann, der eigentlich gar nicht ständig auf der Suche ist. Er lebt seinen Alltag, kümmert sich um sein Kind, verliert sich in seinen Gedanken und Projekten und hat längst gelernt, auch allein mit sich und seiner Welt beschäftigt zu sein. Trotzdem begegnen ihm Menschen. Immer wieder.

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Pimpern kann jeder. Bleiben nur wenige.

Es beginnt mit Leichtigkeit.

Ein Lächeln hier. Ein Drink da. Ein „Du bist anders“ irgendwann nach Mitternacht. Es geht schnell. Es geht einfach. Keiner fragt nach morgen. Keiner fragt nach Konsequenzen. Es geht um den Moment.

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Zwischen zwei Haltestellen

Ich sitze im Bus auf dem Weg nach Hause. Ein ganz normaler Abend, eigentlich.
Menschen steigen ein, andere aus. Jacken rascheln, irgendwo klingelt ein Handy, draußen zieht die Stadt in Scheiben vorbei.

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Der, der fremdgegangen ist

Über Untreue wird schnell gesprochen.
Und noch schneller geurteilt.

Es gibt klare Rollen:
Hier das Opfer.
Dort der Täter.

Die Geschichte scheint einfach.
Aber Menschen sind es selten.

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Untreue beginnt im Schweigen

Content Note

Dieser Text spricht über Untreue, Vertrauensbruch, emotionale Distanz und Beziehungskonflikte. Wenn dich solche Themen gerade stark treffen, lies langsam, mach Pausen – oder komm später zurück.


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Wenn Menschen nur kommen, wenn sie etwas wollen

Über alte Kontakte, offene Rechnungen und das Recht, kein Dienstleister für fremde Baustellen zu sein

Content Note: Es geht in diesem Text um emotionale Grenzen, alte Beziehungen und Schuldgefühle. Keine Gewalt, keine detaillierten Beschreibungen von Missbrauch. Bitte lies so, wie es sich für dich gut anfühlt.

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