Neu hier? Hier anfangen.

Marcus Dziersan

Nachdenkliche Texte über Wahrnehmung, Menschlichkeit und das Unausgesprochene. Ein stiller Ort für Gedanken, die keinen Zweck erfüllen müssen.

Geschichten statt Kategorien Vatersein Menschen Gesellschaft Das Leben dazwischen

Konsequenzen sind nicht lieblos

Mein Sohn spielt mit seinen Autos.

Ganz normal eigentlich.

Papa war nett und hat zwei LKW rausgegeben.

Einen Müllwagen mit Kipp- und Entleerfunktion.

Und eine Kehrmaschine mit Kippfunktion.

Zwei Fahrzeuge, bei denen man natürlich genau das machen kann, was Kinder gerne machen:

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Mein Kind kann. Manchmal will es einfach nicht.

Ich habe diesen Satz gelesen:

„Mein Kind will nicht nicht.
Mein Kind kann gerade nicht.“

Und je öfter ich ihn gelesen habe, desto mehr dachte ich:

Nein.

Zumindest nicht immer.

Denn ich kenne mein Kind.

Und mein Sohn kann erstaunlich viel nicht, wenn er gerade keine Lust darauf hat.

Komischerweise kann er fünf Minuten später ziemlich genau dasselbe hervorragend, wenn es plötzlich um etwas geht, das er selbst möchte.

Vielleicht bin ich damit heute schon der verstaubte Papa.

Der Papa mit der alten Erziehung.

Der Papa, bei dem ein Nein tatsächlich noch Nein bedeutet.

Damit kann ich leben.

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Der Mann, der blieb

Er saß im Sand, die Hände voller Förmchen, als wäre dies, das Normalste der Welt. Zwei Kinder um ihn herum, eines lachend, das andere mit diesem ernsten Blick, den nur Kinder haben, wenn sie etwas wirklich wichtig finden.

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So hätten es gerne die Pädagogen

„Beruhig dich“ – warum dieser Satz meinem Kind nicht hilft (und mir auch nicht)

Content Note: In diesem Text geht es um Wutanfälle von Kindern, Überforderung im Elternalltag, eigene Trigger und den Versuch, anders mit Emotionen umzugehen.

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