Neu hier? Hier anfangen.

Marcus Dziersan

Nachdenkliche Texte über Wahrnehmung, Menschlichkeit und das Unausgesprochene. Ein stiller Ort für Gedanken, die keinen Zweck erfüllen müssen.

Geschichten statt Kategorien Vatersein Menschen Gesellschaft Das Leben dazwischen

Wenn Menschen nur kommen, wenn sie etwas wollen

Über alte Kontakte, offene Rechnungen und das Recht, kein Dienstleister für fremde Baustellen zu sein

Content Note: Es geht in diesem Text um emotionale Grenzen, alte Beziehungen und Schuldgefühle. Keine Gewalt, keine detaillierten Beschreibungen von Missbrauch. Bitte lies so, wie es sich für dich gut anfühlt.

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Der Ton macht die Musik – und das Schweigen die Pausen

Die Frau an der Supermarktkasse sagte nur drei Wörter: „Noch eine Tüte?“
Gleicher Satz, zwei Möglichkeiten. Beim ersten Mal klang es nach Hilfe. Beim zweiten Mal nach Urteil.
Ich nickte verlegen. Der Kassenzettel zitterte ein wenig in meiner Hand, als hätte er selbst etwas falsch gemacht.

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Wenn Worte Macht haben – und Stille stärker ist

Es gibt Gespräche, die wie Tänze beginnen – zwei Menschen, ein Rhythmus, ein Raum, der sich langsam öffnet. Und es gibt Gespräche, die wie Schachpartien enden – Zug um Zug, Verteidigung gegen Verteidigung, keiner will den ersten Fehler machen.

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Zwischen Selbstvermarktung und Selbstverlust – warum Aufmerksamkeit süchtig macht

Dieser Text thematisiert die Wirkmechanismen von Social Media und Aufmerksamkeitsökonomie. Er beschreibt mögliche psychische Effekte wie Erschöpfung, Leere, Leistungsdruck und Creator-Burnout sowie den Einfluss von Likes, Algorithmen und variabler Belohnung auf Selbstwert und Verhalten. Der Beitrag ist reflektierend, nicht wertend, und lädt zu bewussterem Umgang mit Sichtbarkeit, Reichweite und digitalen Gewohnheiten ein.

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