Neu hier? Hier anfangen.

Marcus Dziersan

Nachdenkliche Texte über Wahrnehmung, Menschlichkeit und das Unausgesprochene. Ein stiller Ort für Gedanken, die keinen Zweck erfüllen müssen.

Geschichten statt Kategorien Vatersein Menschen Gesellschaft Das Leben dazwischen

Innerer Dialog

„Du kannst das.“

Ist das so?
Oder ist das wieder nur dieser Satz, den man sagt, damit es sich kurz besser anfühlt, ohne dass er wirklich trägt?

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Entschuldigung

Wenn „Entschuldigung“ dein zweiter Vorname ist

Content Note: In diesem Text geht es um Unsicherheit, ständiges Entschuldigen, Selbstwert und kleine sprachliche Veränderungen im Alltag. Keine Gewalt, keine akuten Krisen.

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Der Ton macht die Musik – und das Schweigen die Pausen

Die Frau an der Supermarktkasse sagte nur drei Wörter: „Noch eine Tüte?“
Gleicher Satz, zwei Möglichkeiten. Beim ersten Mal klang es nach Hilfe. Beim zweiten Mal nach Urteil.
Ich nickte verlegen. Der Kassenzettel zitterte ein wenig in meiner Hand, als hätte er selbst etwas falsch gemacht.

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Die leise Sprache des Abstands

Über Nähe, Grenzen und Vertrauen im Gespräch

Die Szene ist schlicht: Jemand kommt auf dich zu, freundlich, interessiert – und steht plötzlich so nah vor dir, dass du den Atem anhältst. Dein Körper antwortet, bevor du Worte findest. Ein halber Schritt zurück. Ein Blick zur Seite. Ein stilles „Bitte, nicht so nah“.

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Wenn Worte Macht haben – und Stille stärker ist

Es gibt Gespräche, die wie Tänze beginnen – zwei Menschen, ein Rhythmus, ein Raum, der sich langsam öffnet. Und es gibt Gespräche, die wie Schachpartien enden – Zug um Zug, Verteidigung gegen Verteidigung, keiner will den ersten Fehler machen.

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Kannst du das Problem lösen?

Es gibt Tage, an denen sich alles wie ein Knoten anfühlt.
Gedanken, Sorgen, Erwartungen – alles zieht aneinander, bis nichts mehr geht.
Und wir sitzen da, mitten drin, und fragen uns:
Warum ich? Warum jetzt? Warum schon wieder?

Bis jemand – manchmal das Leben selbst – ganz leise fragt:
„Kannst du das Problem lösen?“

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