„Du kannst das.“
Ist das so?
Oder ist das wieder nur dieser Satz, den man sagt, damit es sich kurz besser anfühlt, ohne dass er wirklich trägt?
Als ich dachte, meine Worte wären nur sieben Prozent
Eine kleine Routine, die mir hilft, Missverständnisse nicht größer zu machen als sie sind.
Content Note: In diesem Text geht es um Unsicherheit, Konfliktnähe und die Angst, falsch verstanden zu werden.
Entschuldigung
Wenn „Entschuldigung“ dein zweiter Vorname ist
Content Note: In diesem Text geht es um Unsicherheit, ständiges Entschuldigen, Selbstwert und kleine sprachliche Veränderungen im Alltag. Keine Gewalt, keine akuten Krisen.
Ich wünsche mir Briefe zurück – Sehnsucht nach langsamer Kommunikation
Über einen technikliebenden, der paradoxerweise analoge Momente vermisst
Content Note: In diesem Text geht es um digitale Dauererreichbarkeit, innere Erschöpfung und die Sehnsucht nach langsamer, bewusster Kommunikation.
Zwischen Nähe und Freiheit – ein Gespräch, das bleibt
Wie zwei Menschen über „offen“ sprechen, ohne sich zu verlieren
Content Note: Beziehung, Eifersucht, Grenzen, sexuelle Gesundheit.
Der Ton macht die Musik – und das Schweigen die Pausen
Die Frau an der Supermarktkasse sagte nur drei Wörter: „Noch eine Tüte?“
Gleicher Satz, zwei Möglichkeiten. Beim ersten Mal klang es nach Hilfe. Beim zweiten Mal nach Urteil.
Ich nickte verlegen. Der Kassenzettel zitterte ein wenig in meiner Hand, als hätte er selbst etwas falsch gemacht.
Die leise Sprache des Abstands
Über Nähe, Grenzen und Vertrauen im Gespräch
Die Szene ist schlicht: Jemand kommt auf dich zu, freundlich, interessiert – und steht plötzlich so nah vor dir, dass du den Atem anhältst. Dein Körper antwortet, bevor du Worte findest. Ein halber Schritt zurück. Ein Blick zur Seite. Ein stilles „Bitte, nicht so nah“.
Warum wir nicht alle in dieselbe Schublade passen
Ein Text über Jahrgänge, Ereignisse und die zwei Kinder von 2009
Es ist ja so bequem.
„Die Boomer sind so.“
„Die Gen X ist so.“
„Die Millennials wollen Sinn.“
„Die Gen Z ist faul.“
„Alpha wird ganz schlimm.“
Wenn Worte Macht haben – und Stille stärker ist
Es gibt Gespräche, die wie Tänze beginnen – zwei Menschen, ein Rhythmus, ein Raum, der sich langsam öffnet. Und es gibt Gespräche, die wie Schachpartien enden – Zug um Zug, Verteidigung gegen Verteidigung, keiner will den ersten Fehler machen.
Kannst du das Problem lösen?
Es gibt Tage, an denen sich alles wie ein Knoten anfühlt.
Gedanken, Sorgen, Erwartungen – alles zieht aneinander, bis nichts mehr geht.
Und wir sitzen da, mitten drin, und fragen uns:
Warum ich? Warum jetzt? Warum schon wieder?
Bis jemand – manchmal das Leben selbst – ganz leise fragt:
„Kannst du das Problem lösen?“