Ich habe diesen Satz gelesen:
„Mein Kind will nicht nicht.
Mein Kind kann gerade nicht.“
Und je öfter ich ihn gelesen habe, desto mehr dachte ich:
Nein.
Zumindest nicht immer.
Denn ich kenne mein Kind.
Und mein Sohn kann erstaunlich viel nicht, wenn er gerade keine Lust darauf hat.
Komischerweise kann er fünf Minuten später ziemlich genau dasselbe hervorragend, wenn es plötzlich um etwas geht, das er selbst möchte.
Vielleicht bin ich damit heute schon der verstaubte Papa.
Der Papa mit der alten Erziehung.
Der Papa, bei dem ein Nein tatsächlich noch Nein bedeutet.
Damit kann ich leben.