Neu hier? Hier anfangen.

Marcus Dziersan

Nachdenkliche Texte über Wahrnehmung, Menschlichkeit und das Unausgesprochene. Ein stiller Ort für Gedanken, die keinen Zweck erfüllen müssen.

Geschichten statt Kategorien Vatersein Menschen Gesellschaft Das Leben dazwischen

Die Fragen, die angeblich unangenehm sind

Randnotiz: Ich bin über eine Seite gestolpert, die diese Fragen in Kategorien einsortiert und sie „unangenehm“ nennt. Ich erwähne sie nur am Rand – weil der Text hier nicht über die Seite geht, sondern über das Etiket

Der Beitrag hat ein Design Stilbruch.

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Die Schere, die niemand halten will

Content-Note

Politik ist kein zentrales Thema dieses Blogs.
Ich schreibe hier nicht, um Lager zu bedienen, Programme zu bewerten oder Parteien gegeneinander aufzurechnen.

Dieser Text ist trotzdem entstanden,
weil es Momente gibt, in denen Schweigen bequemer wäre –
und genau deshalb falsch.

Es geht nicht um Tagespolitik.
Es geht um Auswirkungen.
Um das, was Entscheidungen mit Menschen machen, lange nachdem Pressekonferenzen vorbei sind.

Dieser Beitrag gehört hierher,
nicht weil ich politisch sein will,
sondern weil Menschlichkeit ohne Kontext schnell zur Floskel wird.

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Entschuldigung

Wenn „Entschuldigung“ dein zweiter Vorname ist

Content Note: In diesem Text geht es um Unsicherheit, ständiges Entschuldigen, Selbstwert und kleine sprachliche Veränderungen im Alltag. Keine Gewalt, keine akuten Krisen.

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Der Ton macht die Musik – und das Schweigen die Pausen

Die Frau an der Supermarktkasse sagte nur drei Wörter: „Noch eine Tüte?“
Gleicher Satz, zwei Möglichkeiten. Beim ersten Mal klang es nach Hilfe. Beim zweiten Mal nach Urteil.
Ich nickte verlegen. Der Kassenzettel zitterte ein wenig in meiner Hand, als hätte er selbst etwas falsch gemacht.

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